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Der Untersuchungsausschuss Gorleben soll klären, inwieweit die Auswahl Gorlebens auf politischer Vorfestlegung und Einflussnahme beruhte und nicht auf Grundlage wissenschaftlicher Expertise erfolgte, wer hierfür Verantwortung trägt und welche Schlüsse für die weitere Suche nach einem Endlager für Atommüll zu ziehen sind. Es gibt erhebliche Zweifel, dass die 1983 getroffen Entscheidung allein Gorleben zu erkunden, nach fachlichen Erwägungen getroffen wurde. Zweifel an der geologischen Eignung des Salzstocks wurden gezielt in den Hintergrund gedrängt. Der Ausschuss tagt jeden Donnerstag einer Sitzungswoche ganztätig. Dorothea Steiner ist neben Sylvia Kotting-Uhl für die Grünen Mitglied im Ausschuss. Die Zeugenvernehmungen sind öffentlich, die interessierte Öffentlichkeit kann sich über das Ausschusssekretariat anmelden.
10.05.2012
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