Wie kann hochradioaktiver Atommüll verantwortbar endgelagert werden?
Derzeit tobt eine intensive Debatte über die Frage, ob Atommüll rückholbar gelagert werden soll. Doch Rückholbarkeit ist nicht gleich Rückholbarkeit. Zwischen der von niedersächischen Umweltminister Heinrich Sander vorgeschlagenen Bunkerlösung und dem Schweizer Modell mit einer zeitlichen begrenzten Rückholbarkeit und Bergbarkeit liegen Welten.
Der Arbeitskreis Umwelt, Energie, Verkehr, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der Grünen Bundestagsfraktion hat eine umfassende Positionierung zum Thema beschlossen.
Bei der Suche nach der „Lösung“ der Atommüllproblematik muss eines klar sein: Es wird keine wirklich befriedigende Lösung geben! Alle vorstellbaren Varianten der Endlagerung haben Vor- und Nachteile, keine vermittelt einem den Eindruck sich beruhigt zurücklehnen zu können. Unter allen mit bislang unkalkulierbaren Problemen behafteten Lösungen müssen wir uns für jene entscheiden, die wir am besten verantworten können. Unter allen nicht garantiert sicheren und nicht optimal geeigneten Endlagerkonzepten gilt es, das relativ sicherste und geeignetste zu finden.





